Preussen-Museum NRW

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Liebe Besucherinnen und Besucher,
Freundinnen und Freunde des Preußen-Museums NRW Wesel,

aufgrund umfangreicher Sanierungsmaßnahmen, die bis voraussichtlich Herbst 2016
dauern werden, hat unser Museum für den Publikumsverkehr geschlossen.

Während der Bauphase präsentiert unser Haus in Kooperation mit der Stadt Wesel
in der städtischen Schill-Ausstellung in der historischen Zitadelle eine Auswahl unseres Shop-Angebots sowie einige unserer Exponate aus napoleonischer Zeit, die sich in das Konzept der vorhandenen Ausstellung einfügen. Führungen im Außenbereich der historischen Zitadelle 
und in den Schill-Kasematten sowie Schul- und Kinderprogramme ergänzen das Angebot (Führungsgebühren können Sie unter der Rubrik "Angebote, Führungen, Räumlichkeiten" einsehen).
Der Eintritt in die Schill-Ausstellung ist frei.


Schill-Kasematte
(Öffnungszeiten)

dienstags-sonntags: 11:00 - 17:00 Uhr
montags: geschlossen


Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung unter:

0281 33996-320 / 0281 33996-0 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Impressionen aus der Schill-Kasematte
 
               
 

           


Offene Führung am Sonntag, 29.05.2016, Beginn: 11:30


Die Festung Wesel in napoleonischer Zeit
               

mit Kai Fengels

Zwischen 1808 und 1814 war Wesel eine französische Stadt. Kaiser Napoleon hatte sie in erster Linie wegen der bedeutenden Festung in sein Imperium einverleibt. Diese „napoleonischen Jahre“ stehen ganz im Zentrum der nächsten Führung durch die Zitadelle.

Kai Fengels, langjähriger freier Mitarbeiter im Führungsteam des Preußen-Museums, wird die baulichen Hinterlassenschaften Napoleons in der Zitadelle vorstellen und dann mit Ihnen die „Schill-Kasematten“ aufsuchen. Hier befindet sich eine Ausstellung des Städtischen Museums, die das Preußen-Museum noch durch eigene Objekte ergänzen konnte.

Der Einblick in diesen „historischen Ort“ vermittelt Informationen über die Schill’schen Offiziere, über die Hintergründe ihres Aufstands gegen Napoleon sowie über ihr Schicksal, das sich am 16. September 1809 in Wesel vollzog.

Andere Spuren in der Zitadelle erinnern an weitere bedrückende Schicksale jener Jahre, in denen auch in Wesel der Ruf ertönte: „Vive L’Empereur“! 

Dauer: ca. 60 Minuten

Treffpunkt: vor der Schill-Kasematte, im Innenhof des Haupttorgebäudes der Zitadelle

Teilnahmegebühr: Erwachsene 2,00 €, Kinder und Jugendliche kostenfrei

Wir freuen uns auf Sie!




         Die ehemaligen Zitadelle der Festung Wesel heute








Als Museumsbau dient das ehemalige "Körnermagazin" (Getreidedepot) der Weseler Festungszitadelle, das in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Während das Kellergeschoss noch die historische Raumgliederung mit Tonnengewölben aufweist, sind im Erd- und Obergeschoss neue großflächige Raumeinheiten entstanden. An der Nordseite des Gebäudes empfängt die Besucher ein großzügiges Glasfoyer mit Museumsshop, Cafeteria und Vortragssaal, der mit audiovisuellen Medien ausgestattet ist und neben einer museumseigenen Nutzung auch für verschiedene Veranstaltungen angemietet werden kann.

Insgesamt stehen etwa 2.000 qm Ausstellungsfläche zur Verfügung; der Schwerpunkt der Präsentation liegt auf der zum Teil über 300-jährigen Geschichte Brandenburg-Preußens im Rheinland.

 

Die Dauerausstellung

 

 

Unsere Dauerausstellung beginnt im Untergeschoss mit der faszinierenden Sammlung Abresch - LebensZeichen / Nachkriegszeit und Fünfziger Jahre. Sie führt die Besucher zunächst in die Zeit, als der Staat Preußen 1947 von den vier alliierten Siegermächten aufgelöst wurde.

Im Unter- und Erdgeschoss folgen chronologisch gegliederte Abteilungen vom späten 16. bis zum frühen 20. Jahrhundert. Der Rundgang führt von der Zeit der Vereinigten Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg bis ins Deutsche Kaiserreich. Inhaltliche Schwerpunkte sind hier neben Land und Leuten, Staat, Regierung und Verwaltung, Kirchen- und Bildungswesen, Wirtschaft und Gesellschaft. Veranschaulicht werden auch die prägenden Einflüsse anderer Mächte auf die rheinischen Regionen wie der niederländischen Generalstaaten im 17. Jahrhundert und Frankreichs nach der Revolution von 1789.

Im Obergeschoss dann widmet sich eine separate Präsentation dem Themenbereich "Militär und Gesellschaft", die im 18. Jahrhundert beginnt und mit dem Ersten Weltkrieg endet. Die daran anschließende Abteilung "Das Ende Preußens 1918-1945" bildet auch das Ende der Ausstellung.

Rheinisch-preußische und deutsche Geschichte wird greifbar nahe und verständlich durch zahlreiche originale Zeugnisse, aufwändige Inszenierungen und moderne Medien.

 

Kinderportrait Friedrichs des Großen